[13] Nachhaltiges Familienunternehmertum mit Michael Durach von Develey

Shownotes

Michael Durach steht zusammen mit seinem Bruder an der Spitze von Develey Senf & Feinkost. Lange vor fridays4future haben sie sich Gedanken um Nachhaltigkeit im Unternehmen gemacht.

Zusammen mit den MitarbeiterInnen von Develey entstand nach und nach eine Nachhaltigkeitsstrategie, die zuerst in der zentrale und sukzessive in allen Produktionsstätten umgesetzt wird. Das bleibt nicht unbemerkt: Develey hat im Jahr 2019 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen, Michael Durach ist im selben Jahr zu einen der Entrepreneure des Jahres ausgezeichnet worden💯.

Interessant ist der Detailreichtum der nachhaltigen Verbesserungsvorschläge: so wurden die Aufzüge in der Zentrale so langsam eingestellt, dass der Treppengang schneller ist!

Welche Maßnahmen darüber hinaus eingeführt worden sind, hört ihr in dieser Episode.

Darüber hinaus lernt ihr:

🤫 Wie man Unternehmer des Jahres wird.

📝 Wie eine Nachhaltigkeitsstrategie in einem Familienunternehmen entsteht.

❗ Was die wichtigsten Faktoren dabei sind.

🖖🏼 Wie man internationale Standorte auf den nachhaltigen Weg bringt.

🔄 Welche Klimaziele Develey heute hat.

💦 Welches die größten Herausforderungen waren und was Michael Durach mittlerweile anders machen würde.

Darüber redet Frank Schlieder mit Michael Durach in der Fabrik Für Immer, nachhaltige Wirtschaft aus Sicht eines Familienunternehmers.

Mehr zu Nachhaltigkeit bei Develey: https://www.develey.com/de/nachhaltigkeit


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In der Fabrik Für Immer gibt es jeden Donnerstag und Sonntag eine neue Podcast-Episode zum Thema Nachhaltigkeit und Wirtschaft.

Mehr dazu auf unserer Website: https://fabrikfuerimmer.com

Wir sind eine Produktionsfirma für Podcasts und Bewegtbild über und mit einer nachhaltigen Wirtschaft. Mit dieser Podcast-Reihe machen wir uns selbst auf die Suche nach den Gestalter*innen, den Geschichten und Geschäftsmodellen einer nachhaltigen Wirtschaft. Für Anfragen, Anmerkungen und Rückfragen gerne eine mail an info@fabrikfuerimmer.com oder schreibt Frank Schlieder bei LinkedIn.

Auf bald!

Transkript anzeigen

00:00:00: Hi und herzlich willkommen in der Fabrik für immer mein Name ist von Schließer und ich möchte euch mitnehmen zu einer weiteren Episode rund um Nachhaltigkeit

00:00:08: und Wirtschaft heute zu Gast ist Michael Durach von Develey Senf & Feinkost Michael Durach ist ein hochdekorierter mann er ist als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet worden und sein Unternehmen Develey ist hat den deutschen Nachhaltigkeit

00:00:21: Preis bekommen und das nicht ohne Grund seit über zwölf Jahren kümmern sie sich sehr intensiv um das Thema Nachhaltigkeit noch weit vor der Greta Bewegung,

00:00:31: hatte Michael Durach auch wegen seiner Kinder erkannte dass es so nicht weitergehen kann und dass sie im Betrieb einiges ändern müssen,

00:00:39: und in diesem Gespräch geht's um diese Reise von Develey aber vielleicht doch exemplarisch um mögliche Reisen anderer Familienunternehmen hin zu mehr Nachhaltigkeit,

00:00:49: insofern für alle diejenigen da draußen die auch in einem Familienunternehmen arbeiten oder den eins gehört ist das vielleicht eine sehr gute Inspiration,

00:00:59: Irina rüber über die Kosten der Umstellung wir reden aber auch darüber was das mit dem Mitarbeiter innen gemacht hat und wir reden darüber,

00:01:05: was auch zukünftig noch gemacht werden muss damit das Thema Nachhaltigkeit auch noch ganz oben auf der Agenda steht.

00:01:13: Ein kleiner Hinweis in eigener Sache wenn euch diese Episode gefallen wird dann teilt sie doch gerne an Freunde und Bekannte oder Kolleginnen und abonniert gerne unserem Podcast das hilft uns nämlich damit,

00:01:25: das Thema nachhaltige Wirtschaft noch weitere Kreise zieht so soviel dazu viel Spaß und Sinn in der.

00:01:32: Music.

00:01:48: Herzlich willkommen Michael Durach schön dass Sie da sind

00:01:50: vielen Dank für die Einladung hair Durach eine kurze Einführung sei mir gestattet sie sind Geschäftsführer und Mitinhaber der Develey Senf & Feinkost GmbH die Develey Senf & Feinkost GmbH hat ungefähr zweieinhalb Tausend Mitarbeiter,

00:02:05: über ein bisschen über 500 Millionen Euro Jahresumsatz habe ich zumindestens rausgefunden korrigieren Sie mich ist inklusive Deutschland in 9 Ländern mit mit Produktionsstätten versorgt und hat

00:02:20: neben diversen Eigenmarken wie Develey Bautzener und Löwensenf was sie in Deutschland zum Marktführer gebracht haben da wir nachts auch ein be to be Geschäft das Vergnügen McDonald's unter anderem zu beliefern in 43 Ländern weltweit.

00:02:34: Darüber hinaus sind sie sehr stark seit vielen Jahren der Nachhaltigkeit tätig und haben unter anderem auch letztes Jahr den Deutschen Nachhaltigkeitspreis dafür gewonnen.

00:02:43: Und am besten alles so Themen die wir jetzt im Laufe des Gesprächs ansprechen werden und eine kurze Inhaltsangabe schon zugeben

00:02:50: vorab sie sind auch einer der Unternehmerinnen des Jahres geworden vor kurzem und ich habe mich gefragt wird man eigentlich Unternehmer des Jahres,

00:02:57: wegen der Nachhaltigkeitsstrategie oder einfach nur weil sie gute Geschäfte gemacht haben und so ein bisschen an Nachhaltigkeit auch gedacht haben.

00:03:07: Ich hoffe deswegen weil.

00:03:12: Wie eine Signalwirkung gegeben haben als als als als als einer der der der der der first-mover in den Bereich Nachhaltigkeit und man hat glaube ich gesehen dass wir.

00:03:22: Mit unserem Team mit unseren Mitarbeitern eines geschafft haben dass wir die Nachhaltigkeit auf viele Schultern.

00:03:28: Verteilen und gemeinsam wie hier etwas bewegt haben,

00:03:32: was war was wirklich tolles und umso mehr hat es uns gefreut dass wir dann auf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen haben ist ja nicht so was man so so jede jedes Jahr bekommt gerade als Mittelständler.

00:03:45: Kumpel immer bis ein bisschen in die Vergessenheit gerade wenn man jetzt nicht wirklich so stark unterwegs ist.

00:03:51: Aber ich meine es ist unsere Vorreiterrolle in dem Bereich Nachhaltigkeit.

00:03:56: Wasser was hier letztendlich dann irgendwo gesehen wurde und dann mit dem Preis oder mit Preisen belegt wurde.

00:04:04: Sie sprachen gerade das Bewegen an bewegt sich bei ihnen eigentlich freitags der Aufzug auch immer noch nicht sie haben den Aufzug freien Freitag wir haben den Freitag frei.

00:04:13: Aufzug Aufzug Freitag ja der bewegte und nicht sollte wirklich jemand mal den den Fehler machen und nicht dran denken,

00:04:23: dann dann ist es dann ist es wirklich sehr sehr peinlich aber es ist es sind so kleine Dinge die wir versucht haben um den Mitarbeitern und uns allen immer wieder ins ins in den Geist zu zukommen was muss ein wir haben auch nicht nur.

00:04:37: Den den Freitag alter Fahrstuhl freien Tag eingeführt wir haben insgesamt die Aufzüge lenkt langsamer gestellt also,

00:04:44: das rein des psychologische du bist immer im zweiten Stock schneller über die Treppe als über den Fahrstuhl und es hat sehr viel gebracht.

00:04:53: Ich warte da also das heißt der also ich muss ich nehmen als schnell den Aufzug ist quasi jetzt das Dead End dir die rheinbahnstraße sie kommen da nicht mehr raus

00:05:00: das ist dann sind sie eher langsamer unterwegs,

00:05:06: das ist ja dass mir wahrscheinlich eine von kleinen von der von kleinen Maßnahmen für die man zum

00:05:12: ein vielleicht wahrscheinlich nicht den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bekommen bekommen hatte ich mich mal mit ihm zurückgehen lange bevor Fridays for future ans Licht der Öffentlichkeit kam und auch noch mal für diese starke nachhaltigkeits Bewegung gesagt habe mich mit ihm mehr zurück,

00:05:25: finde Anfängen ihren nachhaltigkeits über Möhre Bemühungen das waren im Jahr 2008 wenn ich richtig gelesen habe.

00:05:31: Was ist der passiert also als Familienunternehmen ist man ja PC nachhaltiger weil wir denken als Familienunternehmen als Mittelständler generell in in Generationen unter 2008.

00:05:44: In in in dieser Zeit haben wir uns sehr stark damit auseinandergesetzt und ich muss sagen das eigentliche haben meine Kinder bemerkt weil sie damals sich am ausbilden lassen als Umweltbotschafter bei Plant-for-the-Planet.

00:05:58: Und als ich gesehen habe mit welchen leuchtenden Augen sie zurückgekommen sind oder sie auf den Akademie in waren.

00:06:03: Und mich fragen gefragt haben und die man so schöne ist Kinder können Fragen so ehrlich fragen und wenn du dann keine Antwort so richtig drauf hast dann sagst du Mensch.

00:06:13: Wahnsinn da muss man doch mehr dagegen tun und habe dann begonnen und hab gesagt.

00:06:20: Was machen wir eigentlich schon alles und wir haben festgestellt wir tun eigentlich schon wahnsinnig viel es ist.

00:06:27: Intrinsisch geprägt aber nicht geordnet also haben wir uns damit auseinandergesetzt dann haben sie erstmal eine eine.

00:06:35: Eine Aufstellung gemacht was wir alles schönes tun wir haben es wir haben es geordnetes so fängt glaube ich bei dem meisten aber viel wichtiger war es dass wir.

00:06:44: Dann Ziele gesetzt haben die.

00:06:48: Ich sag mal mehr waren als die klassischen Ziele die man auch aus dieser Zeit schon gekannt hat also diese 10% weniger CO2 Verbrauch oder also diese ich will jetzt mal fast sagen Placebo,

00:07:00: Ziele die dir fast jedes Unternehmen hat er oder hat solvium gesagt 0.

00:07:05: Habe ich auch festgestellt ob in Gesprächen mit mit mit mit Mitarbeitern mit Verbrauchern,

00:07:13: Mit mit den damaligen zahlen also Nachhaltigkeit und den Zahlen zu CO2 konnte keiner was anfangen selbst Nachhaltigkeit hat jeder anders definiert.

00:07:23: Für sich und Sommer gesagt eigentlich bis das einzige was der Verbraucher klar versteht ist die Null.

00:07:29: Na also lass uns da mal die Null als Ziel setzen neben weitere 0 Zielen w019 von Palmöl,

00:07:37: oder auch nur Deponie Müll Weiber sagen wir müssen auf die Umwelt und in Zukunft auf die Umwelt achten und nicht nur in unserem eigenen Wirkungskreis sondern auch darüber hinaus deswegen waren es auch das Thema Palmöl.

00:07:48: So wichtig und mit diesen Zielen haben wir ja was ausgelöst weil diese Ziele sind so ja nicht erreichbar.

00:07:56: Mit graduell im Entwickeln also man hat begonnen neben der der ist Aufnahme,

00:08:02: das war daneben wo können wir vermeiden wo können wir vermindern nur dann stößt man relativ schnell an seine Grenzen und da mussten wir.

00:08:12: Dann das Thema der der Innovationen voranbringen technische Innovationen und haben dann begonnen,

00:08:19: unsere Betriebe entsprechend auch technologisch auszustatten zu dem was wir alle schon bis dato gehabt haben also led war bei uns schon schon schon damals ein Thema Wärme Rückkopplung und solche Dinge,

00:08:32: die hat man halt nicht gesehen aber dann haben wir aktiv begonnen in,

00:08:36: in Klima Karin in Kälte Konzepte zu investieren in Biogasanlagen Holzstütze Kraftwerk in in in all diese technischen Dinge.

00:08:47: Dort haben wir sehr viel Geld investiert und.

00:08:49: Eines muss man sagen wenn man die sich auf diesem Weg macht es ist ein es ist eine Jenny es ist ein Weg.

00:08:57: Der so schnell nicht mehr auf hör auf hör zumal man ja ständig Neues lernt.

00:09:03: Dann dann kommst du jetzt auch Geld und wir waren damals bereit als Familie dass wir sagen wir nehmen das gerne in die Hand.

00:09:12: Und weil wir dort das Gemüt nimmt auch dann hatten war es dann auch einfacher weil etwas zu tun und wie gesagt das hat 2008.

00:09:20: Aktiv begonnen und hat bis heute angehalten

00:09:26: diese Zeit 2008 also im mir geht es oft so wenn ich über die sind Nachhaltigkeitsthemen im allgemeinen Rede

00:09:33: diese Komplexität der Zusammenhänge also das hängt ja grün am alles mit allem so zusammen und das ist war bei mir vor Jahren schon so dass je mehr man sich damit beschäftigt im Gründen um das so

00:09:44: bis zum Meer Probleme oder desto mehr Informationen entstehen die man wieder zu verarbeiten hattest du mehr Zusammenhänge entstehen

00:09:51: und ich kann das gut verstehen wenn sie sagen das hört nie auf und macht sich auf die Reise man ist geradewegs süchtig auch so ein bisschen so danach oder aber im Unternehmenskontext in dem Augenblick wo sie das gemacht haben also,

00:10:03: wie haben sich aufgestellt das ist ja wahrscheinlich nicht der Michael Durach alleine am Schreibtisch mit ein paar Post-Its angefangen sondern wir haben das gemacht haben sie eine Taskforce gebildet wie ging das konkret los.

00:10:14: Alle Mann ist man kann sowas ja nicht alleine machen für uns war klar also wir werden keine.

00:10:21: Kann den nachhaltigkeitsabteilung machen können als Mittelständler also was haben wir gemacht meine damalige Assistentin der hatte Spaß gemacht.

00:10:30: Die heute unsere nachhaltigkeitsmanager drin ist als nachdem sie von der Babypause zurück gekommen ist aber wir haben begonnen das selbständig aufzuarbeiten zu zweit.

00:10:40: Und haben dann aber festgestellt zu haben wir haben es zurzeit wir sind heute noch in der nachhaltigkeitsabteilung ich sage jetzt mal sie ist jetzt mit.

00:10:49: Sind in der halbe Karte aber was haben wir gemacht wir haben festgestellt wir können uns nur erreichen wenn wir so viele Menschen bei uns im Haus wie möglich begeistern.

00:10:57: Haben also begonnen die Nachhaltigkeit auf mehrere Schultern zuzulegen und unsere unser Credo war jeder Mitarbeiter bei unseren Nachbarn haltigkeit Manager sein.

00:11:09: Da gibt's die die auf jeden sind die springen sofort an wenn man sie lässt und es gibt andere die muss man vielleicht überzeugen aber wir haben begonnen.

00:11:18: Die Mitarbeiter mitzunehmen auf diese journey in dem wir sehr viele Präsentationen gemacht haben indem wir die Mitarbeiter involviert haben wir haben ganz am Anfang.

00:11:28: Haben wir Strommessgeräte gekauft.

00:11:31: Und einfach den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt und sagt mir's doch einfach mal und das einzige was uns interessiert welche Kuriositäten.

00:11:40: Findet er denn raus und das hat viel in Bewegung gesetzt die einem Mitarbeiter die Carmen von uns weiß ich dass ich zu Hause in der Nachtwache.

00:11:50: Und nicht tagsüber so viel billiger.

00:11:53: Andere sind gekommen ist ein Wahnsinn wir haben hier bei uns diese ganzen Kaffeemaschinen die die Warmhalteplatten das ist ja unglaublich was das an Strom frisst.

00:12:03: Und haben Vorschläge gemacht da kann man dann Vorschläge zu sagen also wenn wir jetzt in jedem Stockwerk eine gute Kaffeemaschine bekommen da können wir doch alle Kaffeemaschinen abschaffen.

00:12:13: Und sie haben sie haben die Mitarbeiter in Strommessgeräte zur freien Verfügung gegeben und,

00:12:19: mit euren Tag sozusagen haben sie auch so eine Art Strom Schnitzeljagd geschickt qualmt das Kabel raus und macht einfach mal zu Hause oder in der in der Firma und dann kamen die ersten Ideen wir haben dann,

00:12:30: sehr schnell eine in in in an jedem Standort eine nachhaltigkeits Wand.

00:12:35: Eingerichtet wo wir mit Post-Its gefragt haben wenn er irgendwas habt wenn euch irgendwas einfallen.

00:12:42: Dann schreib sie auf und da waren dann diese Vorschläge wie der Fahrstuhl frei Freitag war da drauf,

00:12:49: unsere Azubis damals und die Azubis sind für uns eine sehr wichtige Gruppe also jeder neue Azubi Lehrgang wird sofort als erstes mit der Nachhaltigkeit konfrontiert weil ich sage immer die sind noch und versaut die sagen noch gerade raus,

00:13:04: Michi den sie haben ist es unglaublich fast da kommt eine Gruppe z.b. hat vorgeschlagen oder gesagt wir haben in München so gutes Wasser.

00:13:10: Wieso gibt es eigentlich Wasserflaschen warum nehmen wir nicht Leitungswasser.

00:13:14: Wunderbar am nächsten Tag haben wir uns Karaffen gekauft sind Gläser haben wir ja zum Glück und schon ging es los und wir hatten ab dem Zeitpunkt keine Wasser mehr und hat mir keinen kein Thema mehr hier an der schöne war das,

00:13:27: diese dieses hört sich jetzt Japan mal an diese diese Dinge aber das war wichtig um Bewusstsein zu schaffen,

00:13:34: um die die Mitarbeiter mitzunehmen um zu zeigen jeder Einzelne kann was tun weil wenn sie sonst über Nachhaltigkeit sprechen dann sagt man ja ja da muss die Produktion des machen ja da können wir ja hier das machen

00:13:48: aber was was kann ich denn schon tun da was kann denn die Buchhaltung schon tun also wir haben

00:13:52: wir haben dann begonnen die Zucker abzubauen ich habe dann in einer an einem Wochenende alle Papierkörbe.

00:13:59: Für Papier eingesammelt und hab sagt es gibt nur noch am Drucker am sammel Drucker einen großen Papierkorb für Papier.

00:14:07: Und bin ja nicht so oft hingehen wollt dann schreibt halt mal auf die Rückseiten also es waren so Kleinigkeiten das waren die kleinen Dinge.

00:14:16: Die wichtig waren um die Mitarbeiter mitzunehmen man muss es natürlich Vorleben das ist klar aber man hat gemerkt oder ist einer der meins ernst.

00:14:26: Und und nicht nur ich sondern auch mein Bruder die die die die die die Familie.

00:14:31: Und auf der anderen Seite ist wird neben den kleinen Dingen auch in große Dinge investiert.

00:14:38: Als wir begonnen haben eine komplett neue Kältetechnik aufzusetzen und als dann plötzlich der Kran kam und das erste Mal so ein Container aufs Dach gehoben hat,

00:14:48: dann hat man gemerkt Audi meinen Sitz auch wirklich ernst her,

00:14:51: kann man schon gleich noch mal zur also sie meint ihr das gerade der erste Schritt ist erstmal die Mitarbeiter Ihnen auf dem Weg mitzunehmen also das quasi das aufzuladen im Unternehmen die Interesse Motivation zu stärken mehr auch in dem Bereich zu,

00:15:03: also so das immer den Rest absolut und deswegen Veranstaltungen machen ja das ist anstrengend wir haben auch an jedem Standort dann nachhaltigkeitsmanager.

00:15:13: Ja Korn wollen wir gesagt wir wollen dort jemanden haben der am Standort dann auch das Gedankengut and entsprechend in in entfaltet und.

00:15:22: Da merkt man es gibt zu viele Menschen die auf einmal aufgehen in dieser Aufgabe und und das hat uns am Anfang geholfen natürlich ist es dann wichtig bei diesem ganzen kleinen Dinge dass sie das.

00:15:34: In ein Managementsystem bringen

00:15:37: das ist gut dass ich das jetzt sage mir das ist also wunderbar nämlich das wäre meine nächste Frage gewesen Thema Mensch mit Thema Zielsetzung das muss ja irgendwo in Form gepresst werden und sie hat uns gerade eben ja auch schon gesagt oder Thema Klima soll es gibt nur 170

00:15:50: oder auch Palmöl kein Palmöl mehr zu verwenden.

00:15:54: Nüsse Ziele der im Anfang schon entstanden sind oder sie dann im Zeitablauf ergeben haben und wir haben das dann quasi aufgesetzt digitalisiert quasi die sind ganz von Anfang an,

00:16:04: und sie haben voll gesagt das Thema Komplexität wir haben versucht die Ziele

00:16:10: einfach zu halten wir hätten auch was ich als als übergeordnete Ziele im ersten Schritt 100 machen können aber dann verliert man sich ich habe versucht zu begreifen was ist der größte Nenner

00:16:23: aber das wichtigste für uns war dass wir von den fossilen Brennstoffen wegkommen.

00:16:26: Und dass wir damit was was ist der größte Emittent ist wahr Strom hat deswegen sind wir auf diese Thematik gegangen.

00:16:35: Und haben versucht all die Dinge zu tun die auf die Emissionen einzahlen.

00:16:41: Was wir gemacht haben wir haben es gab es sowas in der Form nicht einen ein Managementsystem kreiert selber programmiert wo wir.

00:16:50: Über 800 Einzelziele

00:16:52: eingegeben haben die die Mitarbeiter genannt haben sei es Ziele die sich Mitarbeiter oder Abteilungen gesetzt haben oder Ziele die wir gesetzt haben und die haben wir quartalsweise nachverfolgt und auch den Erfüllungsgrad,

00:17:06: geben visuell zur Verfügung gestellt und man musste also dann genau wo bin ich bei den Zielen die ich mir gesetzt habe,

00:17:15: also die haben erstmal wahrscheinlich priorisiert nein weil sie sagt ja gerade eben das war ganz am Anfang mit 800 Zielen das wär ja und wird ein ja komplett erschlagen das hat sich im Zeitablauf ergeben,

00:17:24: das hat sich ergeben und diese 800 Ziele des wann

00:17:27: Einzelziele von Mitarbeitern und Abteilungen aber unsere großen Ziele nehme ich das Thema der der der Reduktion der in der CO2 Emissionen.

00:17:36: Das haben wir ganz natürlich angegangen damals zuerst Analysen gemacht dass wir überhaupt wissen wie viel

00:17:43: CO2 setzen wir als Unternehmen frei was ist denn eigentlich unsere footprint.de an wir ganz am Anfang sogar Diplomarbeiten vergeben und gab sogar nicht Doktorarbeit wo er,

00:17:53: damals schon unseren Footprint für semf erhoben haben und haben dann gesehen was sind denn die großen Bestandteile haben auch festgestellt,

00:18:02: dass wir als Unternehmen nur einen Teil letztendlich verantworten können was letztendlich sogar mit der kleinste Teil ist.

00:18:12: Du musst auf die Verbraucher mitnehmen nur ich wäre anmaßen zu sagen.

00:18:16: Bevor man sein sein eigenes Haus gerichtet hat und Malz erstmal auf andere deuten und sagen da gibt's viel mehr also war die Devise ganz klar Hausaufgaben machen.

00:18:26: Und erst Dinge tun und erst wenn wir Dinge gemacht haben und Erfolge hatten dann ging es darum zu sagen da kann man aber auch drüber sprechen wobei das Wohnzimmer,

00:18:37: im Hintergrund war wichtig war unseren Ziel zu verfolgen und wir haben dann für jeden Standort eine eine Analyse gemacht wo stehen wir heute in den Emissionen

00:18:46: und halten das jedes Jahr für jeden einzelnen Standort nach,

00:18:51: anomas vor 12 Jahren und wahrscheinlich noch nicht ganz so einfach wie heutzutage zu trekken also mittlerweile gibt es ja Unmengen an Tools und Software Annan,

00:19:01: Prozessen also sowohl die interne als auch die im externen also die im durch die Produkte ausgelösten Immissionen irgendwie zu checken die was sind damals heute vor 12 Jahren irgendwas gemacht.

00:19:10: Ja alle zum einen haben wir unsere gesamte Technik damit ausgestattet dass wir über Stromabnehmer Systeme mittlerweile bei jedem Aggregaten wissen wie viel.

00:19:20: Man verbraucht aber es ist in der Tat richtig es man wird jetzt hat man jetzt man hat jetzt die Möglichkeit immer kleinteiliger zu werden wobei da muss man auch an.

00:19:30: Aufpassen dass er sich nicht verkünstelt lässt.

00:19:33: Wir können uns heute relativ gut feststellen was wir was wir imitieren Ziel war für uns einfach.

00:19:41: Das war das so weit wie möglich reduzieren bzw auf null stellen deswegen war es für uns klar wir müssen,

00:19:49: Heike gleich ganz andere an ganz andere Wege gehen und wenn wir haben spielt heute schon geschafft dass wir unseren unseren unseren Verbrauch um 50% reduziert am und ist seit 2011.

00:20:02: Antistress das kann man nur machen wenn man Maßnahmen trifft die die sehr vielschichtig sind ja.

00:20:10: Sie Sprache gerade eine der größten Maßnahmen war tatsächlich das Thema Energieverbrauch und sie haben angefangen dauert dann die artis Strombezug zu ändern

00:20:20: zeig mir reden wir mal da ganz kurz drüber und sie haben angefangen in erneuerbare Energien zu investieren regelrecht und die Standorte damit auszustatten oder

00:20:28: richtig wir haben uns an an unserem Hauptstandort in der Hand sofort an die Geothermie angeschlossen.

00:20:34: Das hört sich zunächst mal sehr einfach an hat aber bedeutet dass wir bei uns in der Produktion das gesamte Erhitzung von Leitungssystem ändern mussten.

00:20:44: Hat es heiste,

00:20:46: hier waren plötzlich ganz andere Erhitzung score often not und es ging soweit dass wir teilweise die die die die die Produkte auch umstellen mussten und das ganze in einer Art,

00:20:57: das ist für ein Verbraucher neutrales aber man kann ja nicht Markenartikel plötzlich anders schmecken haben nur weil sie dir heizungskurve ändert z.b.

00:21:05: Hallo das waren die ersten Schritte dort dann haben wir begonnen relativ schnell in,

00:21:10: Blockheizkraftwerke Holzschnitzel Kraftwerke zu investieren anderen werden entscheiden in Betrieben oder in,

00:21:16: in einem Betrieb in Frankreich dort haben wir eine eine Technologie in Viertel gab es bis dato auch noch nicht wo wir aus dem Abwasser

00:21:23: die Stoffe herausfiltern die letztendlich in einer Biogasanlage vergasen und dann gleich wieder da wieder verströmen und den Strom wieder bei uns einspeisen

00:21:34: wann wann wann komplett neue Dinge sie sprachen auch schon das hat ja auch erstmal Zeit gekostet

00:21:43: Know-how gekostet also das Handtücher sogar Mannstunden Frau Stunden prospro Standort die Diskussion darüber aber auch und dann sind auch hatte Investitionsentscheidungen auch dahinter ich hatte mal was gelesen von uns 10000000 Euro Designer in diesen Bereichen investiert haben stimmt das

00:21:58: Wer ist sind mittlerweile mehr aber ja an zwei wir sind über zehn Millionen was wir allein in in in in in nachhaltige Technologien müsst ihr haben in den Standorten und jetzt sie als Kaufmann rechnet sich das.

00:22:09: Nein nein, also wir bekommen nur dann muss man ehrlich sagen wir bekommen heute für unser Glas Hemd keinen Cent mehr wir hoffen dass am am Regal der Verbraucher wenn er fest steht es gibt eine

00:22:24: klimaneutrale alternative dass er dann,

00:22:26: zu unserem Senf greift aber zunächst und als wir begonnen haben war ja die Nachhaltigkeit bei den meisten Unternehmen ja eher Marketing Ding.

00:22:38: Bei uns war es immer so die Marketingabteilung hatte damit nichts zu tun es war eine Geschäftsleitung Sache ich habe mich vehement die letzten

00:22:48: Jahrzehnte gewährt dass wir mit unserer Nachhaltigkeit in die Werbung gehen,

00:22:54: wir haben auch dort keine keine riesigen Berichte gedruckt und zwar deswegen weil wir gesagt haben das ist fehl am Platze mach erstmal deine Hausaufgaben deswegen war unsere Strategie immer wir machen gute Dinge,

00:23:09: unter schließt sich der Kreis zum Anfang wenn das.

00:23:14: Unternehmen Institutionen mitbekommen und das war die das einzige was wir gemacht haben dass wir jedes Jahr uns an einem Wettbewerb beteiligt haben,

00:23:23: und wenn wir es gut machen,

00:23:25: dann wird er schon honoriert werden und dann bekommen wir einen Preis und so haben wir uns zum Ziel gemacht eine schauen wir dass wir doch jedes Jahr einen einen einen Preis bekommen im Bereich der Nachhaltigkeit und solange das der Fall ist.

00:23:37: Wissen wir dass wir vielleicht auf dem richtigen Weg sind und und diesen Schutz sind wir gegangen und.

00:23:44: Unsere unsere wenn man von Werbung sprechen möchte die einzige einzige waren die Veröffentlichungen der Falle der nachhaltigkeitspreise.

00:23:51: Dass das war letztendlich alles was wir in der Außenwirkung gemacht haben wir haben es bei uns auf der Internetseite.

00:23:58: In entsprechend gepostet aber erstaunlich war.

00:24:03: Muss ich sagen für die Mitarbeiter bei uns im Unternehmen die eine Bestätigung dafür bekommen haben dass diese hat der Arbeit oder diese Arbeit die wir gemacht haben nicht umsonst war es wird honoriert von Dritten.

00:24:17: Und auf der anderen Seite Bewerber die festgestellt haben wenn man wenn man sich mal bisschen einliest und sagt oder gibt es ein Unternehmen das macht er doch ein bisschen mehr und es ist nicht nur,

00:24:28: die klassische Hochglanzbroschüre wo wo nette Dinge drin stehen sie sagt mir auch gerade eben also 7,

00:24:34: kommunizieren das nicht bis sie ihre Hausaufgaben schlussendlich intern gemacht haben wann haben Sie denn ihre Hausaufgaben in ihrem eigenen Verständnis gemacht.

00:24:43: Ich glaube die Hausaufgaben die machen wir wenn wir getrost sagen können es ist jetzt und immer da sprechen wir dann vom vom vom Dreieck in der Nachhaltigkeit es ist irgendwann vielleicht die wirtschaftlich wirklich nicht mehr sinnvoll das letzte Stück zu machen.

00:24:58: Da muss man ja schauen wir haben ja auch eine Verantwortung für die Zukunft fürs Unternehmen und für unsere Mitarbeiter und und das war immer wichtig dass wir sagen ja wie investieren,

00:25:07: wir lassen uns die Nachhaltigkeit etwas kosten.

00:25:11: Wir verzichten bewusst als Unternehmen auf Gewinne wenn heute jemand sagt er kann Nachhaltigkeit zum mit 0 machen dann macht es doch nicht richtig weil Nachhaltigkeit.

00:25:25: Kostet zunächst Geld.

00:25:26: Wir sind noch nicht bei den entsprechenden Besteuerungen dass man sagen kann es geht eins zu eins eins zu eins auf also das ist nicht der Fall also

00:25:36: fertig sind wir wahrscheinlich nie so richtig es ist unser Anspruch aber ich sage mal wir sind jetzt

00:25:42: an einem Schritt wo wir uns auch gezielt gesagt haben.

00:25:47: Wir haben so viele Dinge getan und wir können jetzt in diesem Jahr auf unseren Senf selbst im scoap3 sagen erst klimaneutral wir haben die Kette entsprechend analysiert und das geben wir auch jetzt auf unsere Produkte.

00:26:01: Ja weil wir doch sehr viele Verbraucher gesprochen haben die gesagt haben ist es.

00:26:07: Wirklich toll was ihr alles macht aber jetzt müsst ihr auch dass uns zeigen und das haben wir dann wahrgenommen haben gesagt wir fangen mit unserer Gruppe.

00:26:16: Warengruppe saint-veran das sind wir schon sehr sehr weit wir wissen wo das ähm verkommt wir haben den den Senf Anbau regionalisiert,

00:26:23: wir können sogar bis in den Ursprung dort gehen und ans nächste Produktgruppe wird Ketchup jetzt kommen wobei auch dort,

00:26:32: das Produkt bis in die in die Vorstufe klimaneutral setzen werden,

00:26:36: am sie haben das ja gerade gesagt sie können sich das auch vorstellen also ich habe das zumindestens am Rande mitbekommen es gibt ja bei unternehmerische Initiativen also auch Transparenz in der Lebensmittelherstellung auf die Verpackung zu bringen quasi.

00:26:50: Bio-Siegel habe ich schon mal einmal gesagt im anderen Kontext ist es dann letztendlich nicht es geht um scores es geht um CO2 Transparenz auf die Verpackungen sie unterstützen das auch durchaus wenn ich das richtig verfolgt habe,

00:27:02: richtig laut EZB macht etwas Kopfweh ganz macht sowas auch da sind es ja auch dann.

00:27:07: Bitte Schwan Ansatz wo wir gesagt haben ja das ist doch eigentlich fair wenn man wenn man das wenn man es wenn man das hin schreibt und ist es letztendlich dem Verbraucher sichtbar macht.

00:27:17: Da kann er nämlich entscheiden es wurde ja schon viele Versuche unternommen Nomen nehmen wir die das Thema mit den Flugmeilen schon so weiter.

00:27:26: Einfach transparent zu machen um den Verbraucher dann letztendlich dann auch eine Wahlmöglichkeit zu geben will ich Bio will ich nicht Bio will ich.

00:27:38: Der Kartoffeln in Bio Kartoffel die aus Ägypten kommt nur weil sie Bio ist oder nehme ich die vom lokalen Bauer der hat zwar konventionell anbaut aber die Kartoffel am Acker bei mir vor der Haustür erzeugt,

00:27:50: das sind Dinge das muss jeder für sich selbst entscheiden aber man muss es dann spannend machen und ich glaube da habe alle noch eine ganze Menge zu tun dass es für den Verbraucher so leicht wie möglich zu verstehen ist aber auch transparent ist,

00:28:06: kann man kurzen Schritt zurück sie sprachen gerade also von ihrer Reise von den Hausaufgaben jetzt gerade.

00:28:15: Die aktuellen Klimaziele von Develey die sind ja mehr da weniger können was mal klar benennen ich habe das gelesen 20-25 klimaneutralen über alle Produktionsstätten,

00:28:23: ich kann sie ein bisschen mehr etwas dazu sagen der 20-22 was wir gemacht haben wir haben mit Deutschland begonnen wir können uns ja nur von Standort zu Standort vorbei vorarbeiten.

00:28:34: Wir sind Mittelständler es wäre ein ein ein Ziel wie ein ein ein hehres Ziel gewesen.

00:28:40: Bis er 20-20 alle Standorte anzunehmen oder natürlich sehen.

00:28:45: Wir haben Standorte in in Ländern dort ist Kohle die

00:28:54: die Steckwelle wo der Strom erzeugt wird holen zum holen zum Beispiel das können wir von heute auf morgen nicht ändern dort haben wir begonnen jetzt auch über Photovoltaik über und Blockheizkraftwerk dass wir uns so bald wie möglich unabhängig machen,

00:29:08: nur das dauert dass das kostet Zeit und kostet Geld und so haben wir einen einen Plan gemacht und haben gesagt wir werden,

00:29:18: beginne mir Deutschland und in Deutschland waren der mittlerweile waren wir schon 2013 bei uns in der Zentrale und

00:29:24: an unserem Standort in das an der Zentrale waren wir schon CO2 neutral auch und den anderen Standorten zu zeigen es geht.

00:29:32: Dann 20 20 in Deutschland und jetzt ist der nächste Schritt das Ausland.

00:29:38: Am inwieweit haben sich also inwieweit unterscheiden sich denn die Standorte oder bzw die änderungsbereitschaft in den Standort.

00:29:46: Alles ist er ist also DEUTSCHLAND innovativer als Polen erstmal nur reine Vorteile ne oder sind dir die USA vielleicht auch weiter als wir als wir Deutschen vivy wie kann ich mir vorstellen dass der andere

00:29:58: andere Mentalitäten andere Kulturen letztendlich wie gehen Sie damit um.

00:30:03: Absolut man muss ich auch damit auseinandersetzen in welchem Zustand ein jeweiliges Land wirtschaftlich Moment ist als er begonnen haben war natürlich klar da waren in in in Deutschland war der Aufbruch dazu.

00:30:16: Da musste man nicht lange überzeugen das hat jeder schon mal so ein bisschen gehört im Ausland war der schwieriger mittlerweile muss ich sagen ist auch dort angekommen und.

00:30:26: Selbst in in USA ist es mittlerweile nicht mehr so dass man dass man sagt um Gottes Willen also dort begonnen haben und ich unsere Ziele damals vorgestellt habe.

00:30:37: Haben die meisten in Amerika nur den Kopf geschüttelt und angesagt und Gott alle wieso nimmt z.b. Deponie Müll.

00:30:46: Wir haben so viel Fläche warum nicht verbuddeln und und wir sagen nein also das ist das kommt uns gar nicht erst in den.

00:30:53: In in den Sinn auch mit mit mit mit Strom da hat man gemerkt es gab dort starten,

00:31:02: Bundesstaaten wo man sich schon mehr Gedanken gemacht hat Kalifornien ist ja da schon ziemlich weit vorangegangen ja wir sind in Tennessee.

00:31:11: Da war es etwas anders aber auch mittlerweile hier und was was ich festgestellt habe schöne ist als wir mit den Mitarbeitern sowie was in Deutschland gemacht haben angefangen haben zu zu zu diskutieren und ihnen zu zeigen,

00:31:24: und aufzuzeigen warum,

00:31:25: war das Verständnis unglaublich und mittlerweile ist es sogar so obwohl es dort noch keinen recyclingsysteme gibt Harman eigenes aufgebaut und jeden Montag können die Mitarbeiter ihr Papier und ihre,

00:31:40: Recyclingmaterialien bei uns bei uns also mitbringen und abgeben und.

00:31:47: Gigantisch was das was das bedeutet und schönes Schlüsselerlebnis war wie werden die die die Firma gebaut haben.

00:31:54: Und mich dann die da die Blend Managerin angerufen hat gesagt,

00:31:58: Michael die die bauen die guten Fliesen die wir in der Produktion anbauen die jetzt auch in die in in unserem in unseren Müll Haus 1.

00:32:08: Und dann habe ich gesagt ja der Unterschied ist kein müllhaus es ist eine Wertstoffsammelstelle.

00:32:14: Weil alles was heute nicht verbraucht wird stell einen Wert dort und es ist eine andere denke und deshalb bei denen wahnsinnig viel bewegt weil Sie festgestellt haben.

00:32:24: Oh das ist ja nicht Abfall es ist ja nur ein weiterer Wertstoff und als wir dann auch gesehen haben dass die Fraktionen alle getrennt werden von Anfang an hat es auch dort wieder,

00:32:36: einiges bewirkt weil man gesehen hat oh ja,

00:32:40: gemeines ernst also das sind jetzt quasi die ersten Schritte dann in das was hoffentlich zukünftig folgt für eine Kreislaufwirtschaft.

00:32:47: Absolut first von turn on und basima auch noch am am am Anfang da wird noch viel passieren ich glaube jetzt hat haben die Diskussionen sich mal in die richtige Richtung auch bewegt weil.

00:32:58: Es ist so vielschichtig auch wie in der in der Nachhaltigkeit auch ob das jetzt das Thema Verpackung ist oder wir.

00:33:08: Wir müssen uns ja immer wieder ertappen je nachdem.

00:33:11: Welche ich sage es mal Lobby grad am am Drücker ist dass man ist nur mal einseitig ein Abschied nehmen Sie die Diskussion um die,

00:33:20: das Verpackung der der der Gurken mit Kunststoff man hat dann gesagt ich nehme die Verpackung die den Kunststoff weg dafür hat man dann 30%.

00:33:31: Bioabfall also will ich jetzt was gegen food waste tun.

00:33:36: Oder gegen gegen Verpackungen und man muss dort jetzt schauen was macht er meistens hin wenn ich die Verpackung den kunststoff-recycling kann.

00:33:45: Dann ist es besser als food wer ist da also wir müssen in eine Recycling economy einsteigen.

00:33:51: Dort haben wir lange Zeit wo ist es nicht geschehen und ich muss ehrlich sagen wir haben über Jahrzehnte für den grünen Punkt gezahlt als Unternehmen und als Verbraucher.

00:34:02: Und müssen feststellen die Verwertung wurde nicht vorangetrieben also einige wenige Unternehmen haben wir sehr viel Geld verdienen indem sie unsere Verpackungen exportiert haben,

00:34:13: und es ganz sie ist uns erst jetzt als die ersten Länder zugemacht haben,

00:34:17: auf die Füße wird dich gefallen und das sind doch Themen die wichtig sind dass wir eine Kreislauf Ökonomie Ansätze und dass wir schon

00:34:25: was wir ja von Haus aus machen mittlerweile dass wir wenn wir ein neues Produkt kreieren und schon über die Verpackung

00:34:33: auseinander mit der Verpackung auch auseinander zu setzen müssen und mit dem Recycling dieser Verpackung und dann und das ist.

00:34:42: Auch ein weiterer Aspekt in der Nachhaltigkeit also nicht nur das Thema Klimaneutralität ja das ist das ist ein Ding

00:34:50: aber die Verpackung des Sozialist haben zwar angesprochen dass alle spielt da mit rein deswegen ist es so ein unendlich großes Feld gerade auch dann unendlich groß wenn man diesen

00:35:00: sagten scoap3 also quasi die Menge an an eingangs Faktoren aber auch die Zusammenarbeit mit den Kunden und noch mal und berücksichtigt und anders gewichtig

00:35:10: und sie haben jetzt gerade er über die Einkaufs aber die Ressourcen gesprochen was mich mal interessieren würde wie,

00:35:16: ich habe es eingangs erwähnt wie jemand der McDonald's z.b.

00:35:20: Beliefert in 43 Länder dieser Welt wie weit sind Sie im Gespräch mit dem wirklich großen als als Vorbild Unternehmen als als Primus im Klassenraum sozusagen haben sie da überhaupt nein.

00:35:33: Die Frage ist wen sie alles groß bezeichnet McDonald's ja wir sind mit McDonald's im Gespräch mcDonald's hat eine unheimliche Arbeit im Bereich der Nachhaltigkeit geleistet,

00:35:47: das sind Dinge die nicht sehr nicht so stark vielleicht in der Öffentlichkeit bekannt sind in meinem gut wenn man sich die.

00:35:55: Die einzelnen Klima würde ich dir anschaut und dann fällt es auf aber das sind wir sehr stark im im im Dialog umzuschauen.

00:36:04: Können wir dort alles tun und da haben wir mit dir schon fast sagen auch eine kleine for lightrider Rolle in in in dem Umfeld der an den Lieferanten.

00:36:13: Wenn wir uns Deutschland anschauen die hat das hin werde nur ein kleines Licht und das war auch oft das Problem wo wir nicht weiter gekommen sind weil wir hängen ja auch nur von der Vorstufe ab.

00:36:25: Und wenn wir heute zu unseren Lieferanten gegangen sind und Amen sagt wir würden hier gerne was umstellen wegen uns schwierig.

00:36:34: Na in Einzelfällen wo wir vielleicht gehöre Abnahmen haben ja aber es war sehr schwer.

00:36:40: Dort was zu bewegen deswegen haben wir uns dann auch an Netzwerke angeschlossen wie die die znu von uni Witten Herdecke wo war auch,

00:36:50: letztendlich dann einen einen.

00:36:54: Wo ein Standard geschaffen wurde der der Standard nachhaltiger wirtschaften wo man sich selber auch noch mal auditieren kann ob das Management System funktioniert,

00:37:03: wann an ein wichtiger Punkt um unser,

00:37:06: Managementsystem der sich am Anfang an gemerkt habe ob das auch wirklich passt oder dort alle Dinge berücksichtigt haben,

00:37:17: und dort finden man findet man dann relativ schnell Gleichgesinnte und nur so kann man versuchen wenn man.

00:37:24: Wenn man mit mehreren Firmen gemeinsam Dinge bewegt und und nach vorne schiebt dann dann dann hilft aber wir finden mittlerweile Gehör weil man merkt.

00:37:34: Dass wir da hinterher sind und dass wir insgesamt das Unternehmen die tun erfolgreich sind haben und dann hört man da auch mal einen kleineren zu.

00:37:43: Am

00:37:44: so klein sind ja gar nicht sind deutschlandweiter Marktführer im Bereich der Senf Senf Angebot ist mit ihren Produkten Klopp Develey im Süden Bautzener im Osten und Löwensenf im Westen am.

00:38:00: Nun ist das so wie ich wollte so ein bisschen auf den auf dem Markt des der Ernährung mal zu sprechen kommen oder veränderte Ernährungsgewohnheiten bei den Verbrauchern wenn ich mir das so anschaue die Statistiken durchlese das durchaus das Angebot von pflanzlichen Alternativen

00:38:14: am rapide steigt also das ist ein regelrechter Boom Markt minefactory Fleisch

00:38:19: Produkte eigentlich wie eigentlich irgend die kleinen Marktes ist also ein schrumpfender Markt wie macht dich das denn im Bereich der Senf der Saucen und so weiter bemerkbar wie verändert sich

00:38:28: aufgrund dessen ihr Produktangebot alles verändert sich schon

00:38:33: auf der einen Seite haben wir unheimlich viel Entwicklungsarbeit in veganische Russen gestellt ein weiteres null Ziel haben wir jetzt

00:38:43: erste formuliert indem wir die Firma eifrei machen werden.

00:38:48: Und werden einen nur noch dort einsetzen wo es entweder einen ein wertgebende Bestandteil ist wo ist der Verbraucher.

00:38:56: Letztendlich möchte oder das Gesetz vorschreibt aber im Bereich der Emulsionen wo sich unbedingt sein muss werden wir eliminieren.

00:39:05: Da dort sind wir schon sehr weit für den Verbrauch für den Verbraucher.

00:39:10: Ob er eine vegane Wurst oder eine konventionelle Wurst in dem Senf.

00:39:18: Er braucht Senf hören die Metzger ungern aber gemeinsam kommt man dann zum Geschmackserlebnis also letztendlich wird sich dort schon einiges tun wir merken auch,

00:39:31: dass die Produkte immer besser werden und die müssen wir uns entsprechend stellen oder mit den mit den entsprechenden bei Produkten dazu.

00:39:43: Ich komme jetzt mal

00:39:44: zum zum zum Abschluss sind ja auch sind wirklich die Familie Durach ein gestandenes Familienunternehmen und seit vielen Jahren auch wie wär's schon gehört haben im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv zwei Sachen zum einen erstmal noch mal am Schluss

00:39:58: die die Null Ziele von Develey also ich habe jetzt raus gehört

00:40:01: 03 vs Gas Immissionen bzw möglichst viel Vermeidung und das was nicht vermieden werden kann wird kompensiert richtig dann haben wir Null Palmöl.

00:40:11: Bald 001.

00:40:13: Was noch das Thema Deponie Müll hatte ja artig auch schon gesagt ich glaube mit diesen vier Zielen haben wir ganze Menge zu tun oder so Palmöl Hammer und Haken dran 2016 wann wir als Unternehmen palmölfrei komplett.

00:40:28: Und nicht zu den direkten Einsatz sondern auch den indirekten Einsatz da wirst du mich dann richtig spannend.

00:40:34: Die an den anderen Dingen arbeiten wir und wenn wir.

00:40:40: Ziele sehen wo wir sagen das macht sind dann setzen wir die sofort auf die Agenda aber wir arbeiten momentan ganz stark an der Verpackung nur der Unterschied beim Familienunternehmen ist.

00:40:52: Es ist ja dann immer die Familie letztendlich dafür verantwortlich der Zeitrahmen ist länger.

00:40:58: Viele Manager können sie es heute leicht machen ich kann leichte Ziele setzen wenn ich weiß ich habe bin dann schon schon den schon lange nicht mehr Manager.

00:41:06: Eine Familie ist dafür verantwortlich wie auch immer etwas getan hat und das ändert dann natürlich auch das,

00:41:13: daran welche Ziele man schätzt dann da darf man nicht leichtfertig damit umgehen weiß ich vielleicht gut in die Presse schreibt oder irgendwo gut darstellen lässt.

00:41:23: Wir müssen uns das überlegen aber ich glaube wir haben da eine ganze Menge zu tun.

00:41:26: Wir wachsen ja auch als Unternehmen und deswegen müssen wir auch schauen dass wir das Wachstum letztendlich kompensieren und.

00:41:34: Wir haben uns beim kompensieren dazu entschieden dass wir Bäume pflanzen weil wir der Meinung sind Bäume pflanzen ist nie verkehrt.

00:41:41: Und haben dort mittlerweile schon jetzt.

00:41:47: Knappe 130.000 Bäume gepflanzt werden in den nächsten Jahren bis über 500.000 Bäume pflanzen um unseren Beitrag dafür zu leisten,

00:41:57: wenn Sie doch mal zurückblicken jetzt hast du ja aus die letzten zwölf Jahre ist als ist quasi angefangen hat was was würden Sie anders machen.

00:42:07: Mit dem Wissen heute gute Frage.

00:42:14: Ich glaube wir wären wir wir hätten dich würde dann noch schneller in die interne Kommunikation einsteigen.

00:42:25: Mit den entsprechenden Zielvorgaben als was gemacht haben das war bei uns in,

00:42:32: learning process wir wussten selber nicht genau aber noch keinen damals kenne keine Blaupause da gehst du hin aus heutiger Zeit die die Mitarbeiter noch früher mitnehmen.

00:42:44: Und letztendlich.

00:42:47: Auch dass die die die Standorte außerhalb Deutschland noch schneller mit ran nehmen wir haben natürlich geschaut dass wir dass wir das.

00:42:59: Sukzessive in Deutschland umsetzen aber ich habe festgestellt dass auch im im im indeed unsere Kollegen in den in den anderen Ländern sofort dafür gebrannt haben und.

00:43:10: Haben vielleicht sogar sehr warum müssen wir so lange warten aber wir mussten halt einfach Staffeln hatten weil man nicht alles auf einen Schritt machen kann.

00:43:17: Aber sonst würde ich nicht viel anders machen wir haben wir haben unsere unsere Fehler gemacht die macht man immer und die muss man zulassen,

00:43:27: hinterher zu sagen den Fehler hätte ich nicht gemacht ist einfach weil wir waren ja auf sehr stark auf Neuland.

00:43:34: Und da macht man nun mal Fehler und einer muss im Unternehmen eine Fehlerkultur zulassen.

00:43:40: Dann wird mir experimentiert dem ist nichts hinzuzufügen ja Durak ich bedanke mich für das Gespräch ich nehme mit mit Nachhaltigkeit früh anzufangen im Unternehmen

00:43:49: lohnt sich schon aus in Sicht von Mitarbeiterförderung von intrinsischer Motivation aber auch klaren Ziel Bildern Motivation

00:43:57: nachhaltigkeit ist ein langfristiges Thema und lässt sich nicht mit kurzfristigen Zielen messen,

00:44:03: und Nachhaltigkeit ist Rendite mindernd leider Gottes noch das gilt es doch auch zu ändern und die Hoffnung ist aber die Marken so aufzuladen

00:44:10: dass man hinten heraus auch mehr im Geldbeutel hat richtig.

00:44:14: Das ist unser Ziel vendura vielen Dank alles gut hinauf bei Ihnen danke Spaß gemacht das war die Fabrik Für immer mit Michael Durach von Develey Senf & Feinkost.

00:44:27: In der nächsten Episode hört ihr eine ganz andere Geschichte die Geschichte von Aline bücken und zwar ist diese Episode schon mal veröffentlicht worden und so zum Abschluss Jahres habe ich sie noch mal,

00:44:37: rausgeholt weil das wirklich eine der Lieblings Episoden von uns war und auch an der der meisten fragt ist mir besorgen im Slalom nachhaltigkeits Podcast.

00:44:45: Ausbruch aus dem Hamsterrad heißt da ist diese Episode und Aline ist zusammen mit ihrem Mann und ihren vier Kindern seit mehreren Jahren im Segelboot in der Weltgeschichte unterwegs und ich habe sie letztes Jahr in den letzten Jahres getroffen zu einem Gespräch,

00:45:00: und ich fand das passt super jetzt gerade in diese Zeit wo wir doch Corona mäßig alles ein bisschen gefangen sind und viel Spaß damit euch wünsche ich eine schöne Zeit,

00:45:09: und auf bald.

00:45:10: Music.

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